Regionale Produkte kaufen

So sehr man es auch vermeiden will, manchmal muss man eben doch konsumieren. Dabei kann man regionalen Produkten den Vorzug geben. Einen ersten Indikator gibt der Blick auf das Etikett. Handelt es sich allerdings um verarbeitete Produkte, kann der/die Käufer*in nur schwer nachvollziehen, wo das Produkt ursprünglich hergestellt wurde, bzw. welche Orte es in seiner Herstellungskette durchlaufen hat, denn für verarbeitete Produkte schreibt das Gesetz keine Angaben zum Herkunftsland vor.

Abhilfe schaffen einige Siegel, die jedoch vom Verbraucher nicht intiutitv, auf den ersten schweifenden Blick durch die Regal erkannt und zugeordnet werden können. Wer Gewissheit über die Aussagekraft eines Regional-Siegels haben möchte, dem sei geraten sich ausführlicher zu informieren, z. B. bei der Verbraucherzentrale.

Aber, Obacht! Regionale Lebensmittel sind beliebt und dadurch auch ein lukratives Ziel von Betrug und Schwindel. Wie in diesem Artikel beschrieben, lässt es doch Zweifel aufkommen, wenn der Kaffee mit dem Regionallabel "Unser Norden" ausgezeichnet ist.

Eine weitere Möglichkeit ist, direkt bei Händlern einzukaufen, die sich auf regionale Wirtschaftskreisläufe spezialisiert haben und diese aktiv unterstützen. Und auch für Kommunen und Länder ist das Thema (förder-) politisch interessant. So hat z. B. die Region Dresden eine Webseite mit weiterführenden Informationen und vor allem einer Datenbank zur gezielten Suche regionaler Produkte eingerichtet: region.dresden.de

Vielleicht gibt es auch in deiner "Region" ein solches Angebot.

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