Slow-Fashion

Fast-Fashion bezeichnet den Mainstream- und Markt-Trend der immer kürzeren Mode-Zyklen, der einhergeht mit überquellenden Kleiderschränken, "Haul Videos" und der schnellen Anpassungsgabe der Hipster. Und das sind relativ gesehen noch positive Aspekte. Die enorme Ressourcenverschwendung, ökologische Auswirkungen und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen sind da schon von einem anderen Kaliber. Insgesamt ist "Fast-Fashion" das Gewand des Wachstumsidiologie mit Spitzenbesatz.

Als Antwort darauf etablierte sich der Begriff Slow-Fashion. Hier steht Nachhaltigkeit und Suffizienz im Vordergrund. Konkret bedeutet das langlebige, zeitlose Lieblingsstücke mit öko-fairen Siegeln, die man so oft wie nötig in Kleiderkreiseln austauschen kann.    

Selbst bei Anbietern öko-fairer Kleidung ist eine gewisse Vorsicht geboten. Wer einmal bestellt, hat schnell einen dicken Katalog im Briefkasten liegen, der den/die Käufer*in zu weiterem Konsum überreden soll.

Weitere Informationen gibt es unter:

BUND: Wäschewechsel

Die Zeit: Nachhaltige Kleidung

nachhaltigkeit.info

utopia.de

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