Staubsauger oder doch der gute alte Besen?

Ein Blick auf das Energielabel ist gut für den Klimaschutz und den Geldbeutel.

Ein aktueller Test des BUND zeigt, dass es sich aus­zahlt, auf das von der EU bei Staubsaugern einge­führte Energielabel zu achten: Der Energieverbrauch der zehn meistgekauften Geräte bei den größten Online-Händlern in Deutschland ist seit Einführung der neuen Kennzeichnung um zwei Drittel gesunken. In Zahlen macht das ganze 160 Euro weniger Stromkosten über die Lebensdauer eines Gerätes aus.

Bei Saugern mit der Effizienzklasse "A" und 600 Watt-Leistung sparen VerbraucherInnen sogar noch mehr. Solche Geräte sind bereits ab 100 Euro auch von Markenherstellern im Handel erhältlich.

Es lohnt sich also doppelt – für den Klimaschutz und für die Haushaltskasse – auf das neue EU-Energielabel zu achten. Die Kennzeichnung teilt Staubsauger seit einem Jahr in Energieklassen von "A" bis "G" ein. Die effizientesten Geräte sind mit "A" gekennzeichnet, sie verbrauchen am wenigsten Strom. Das Label gibt auch Auskunft über die Saugkraft und die Lautstärke von Staubsaugern.

Quelle: BUND Ökotipp

Noch besser ist, sich zunächst die Frage zu stellen, ob ich diesen Staubsauger wirklich brauche, oder ob es nicht auch der gute alte Besen tut. Ist Teppichboden verlegt, kann es auch eine Möglichkeit sein, sich den Staubsauger mit den Nachbarn zu teilen.

« Zurück zur Übersicht