Rasenmähen

Motorisierte Rasenmäher sind nicht nur eine erhebliche Lärmquelle, sondern stoßen auch Luftschadstoffe aus. Ein durchschnittlicher Benzinrasenmäher verbraucht pro Stunde ca. 0.6 bis 1 Liter Benzin. Das entspricht der Menge, die ein durchschnittlicher PKW im Leerlauf in derselben Zeit verbraucht. Bei einer Rasengröße unter 200 Quadratmetern empfiehlt der BUND den Einsatz von Handgeräten. So stärkt der Benutzer nicht nur seine Fitness, nach einer Untersuchung von Stiftung Warentest liefern Handmäher auch den saubersten Schnitt.

Mähen mit der Hand kostet zwar etwas mehr Zeit, dafür schont man aber die Umwelt. Wer körperlich nicht in der Lage ist, mit der Hand zu mähen, dem seien beispielsweise Elektromäher empfohlen. Akku-Geräte sind dabei meist teurer und bringen zusätzliche Entsorgungsprobleme. Eine Alternative sind solarbetriebene Rasenmäher, einige mähen sogar selbstständig.

Gartenbesitzer sollten auf jeden Fall möglichst selten mähen und einen Teil des Rasens als Wildblumenwiese bewachsen lassen. Dies lockt Schmetterlinge und seltene Vogelarten in den Garten. Wildblumenwiesen sollten zwei Mal im Jahr mit einer Sense oder einem Balkenmäher gemäht werden.

Quelle: BUND Ökotipp

Der Sicherheit wegen, empfiehtl es sich einen Kurs im Umgang mit der Handsense zu belegen. Diese werden vor allem von dem Sensenverein Deutschland angeboten, der auch für jede/n die passende Sense parat hat. Übrigens ist das Mähen mit der Sense geradzu meditativ und bei der richtigen Technik auch noch gut für den Rücken. 

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