Drucker

Computer mit angeschlossenen Ausgabegeräten wie Drucker, Kopierer oder Multifunktionsgeräten gehören zur Grundausstattung der meisten Haushalte.

Viele dieser Geräte sind jedoch wahre Stromfresser, oft enthalten sie umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe oder arbeiten zu laut. Zudem können sie Ozon, Staub oder leichtflüchtige organische Verbindungen emittieren. In schlecht belüfteten Räumen kann sich so die Luft mit unerwünschten Stoffen anreichern.

Um die Risiken für die eigene Gesundheit so gering wie möglich zu halten, empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Geräte mit dem ''Blauen Umweltengel" auszuwählen und Tintenstrahldruckern den Vorzug zu geben. Letztere verbrauchen nicht nur deutlich weniger Strom als Laserdrucker, ihre Patronen enthalten auch weniger Schadstoffe. Ein Farblaserdrucker benötigt beim Drucken bis zu 800 Watt, ein Schwarz-Weiß-Tintenstrahldrucker lediglich rund 40 Watt.

Zudem enthält der Toner von Laserdruckern oder Kopierern Schwermetalle oder zinnorganische Verbindungen, die zu Augen- und Schleimhautreizungen führen können. Wer bereits einen Laserdrucker besitzt, sollte durch regelmäßige Wartung, häufiges Lüften und Händewaschen nach dem Patronenwechsel die Gesundheitsgefahren mindern. Drucker sollten möglichst in einem wenig frequentierten und gut durchlüfteten Raum stehen.

Leere Tintenpatronen können laut BUND kostenfrei an die Hersteller zurückgeschickt oder bei Händlern zurückgegeben werden, die sie teilweise auch wieder füllen. Das minimiert anfallende Müllmengen. In allen Geräten lässt sich zudem Recyclingpapier einsetzen, es ist ebenfalls mit dem ''Blauen Umweltengel" gekennzeichnet.

Eine Liste umweltgerechter Ausgabegeräte ist im Internet zu finden unter blauer-engel.de.

Quelle: BUND Ökotipp

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