Batterien belasten die Umwelt

Batterien enthalten umweltgefährdende Schadstoffe. Besonders problematisch sind die Schwermetalle Quecksilber, Cadmium und Blei. Sie schaden der menschlichen Gesundheit und reichern sich in Ökosystemen und Tieren an.

Über eine Milliarde Batterien wurden im Jahr 2000 in Deutschland verbraucht. Obwohl seit Oktober 1998 eine Rückgabe- und Rücknahmepflicht besteht, wurden nur etwa ein Drittel der Batterien richtig entsorgt. Der Rest landet vorwiegend im Hausmüll. Dadurch gelangen die Schadstoffe ins Grundwasser oder in die Luft und bedrohen Mensch und Umwelt.

Der BUND empfiehlt deshalb, so weit wie möglich auf Batterien zu verzichten. Bei Kleingeräte wie Uhren, Weckern oder Taschenrechnern sollten beispielsweise Modelle ohne Batteriebetrieb gewählt werden. Bei Geräten, die häufig benutzt werden, und zu denen es keine batterielose Alternative gibt, kann der Einsatz von Akkus den Batterieverbrauch verringern. Allerdings sollten nach Angaben des BUND keine Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd) verwendet werden. Am wenigsten belasten wiederaufladbare Alkalimangan-Batterien die Umwelt.

Der BUND weist darauf hin, dass alte Akkus oder verbrauchte Batterien auf keinen Fall in den Hausmüll geworfen werden dürfen. Batterien können kostenlos überall dort zurückgegeben werden, wo man sie kaufen kann. Dafür stehen zumeist spezielle grüne Boxen zur Verfügung. Auch aus defekten Elektrogeräten müssen Batterien und Akkus entfernt und an den Sammelstellen zurückgegeben werden.

Quelle: BUND Ökotipp

 

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