Kräuterspirale und Kräutergarten fangen die Sonne

Heil- und Küchenkräuter enthalten wichtige Vitamine und Mineralien. Mit ihrem würzigen Duft und Geschmack nützen sie der menschlichen Verdauung. Der BUND empfiehlt das Aufziehen von Kräutern außerdem zur Verbesserung des Wachstums benachbarter Kulturpflanzen. Auf diese Weise lässt sich der Einsatz chemischer Insektenvernichter vermeiden. Doldenblütler-Kräuter wie Anis, Kümmel, Koriander, Dill, Petersilie, Liebstöckel oder Kerbel locken beispielsweise Weichkäfer und Schwebfliegen an. Diese wiederum gehören zu den besten Vertilgern von Blattläusen.

Wer einen eigenen Kräutergarten anlegen will, sollte einen geschützten Platz mit sehr viel Sonne wählen. Südliche Hauswände, Trockenmauern, Hügelhänge oder abfallende Teichgrundstücke sind besonders geeignet. Einen reizvollen Anblick bieten auch Kräuterspiralen. Auf der Oberfläche von runden Trockenmauern wachsen hierbei wärmeliebende südliche Kräuter wie Rosmarin und Lavendel, etwas tiefer angesät auch heimische Kräuter.

Steht lediglich eine ebene Fläche zur Verfügung, empfiehlt der BUND kleinere Kräuter wie Thymian, Basilikum und Schnittlauch auf der Südseite zu pflanzen. Dahinter gedeihen Salbei, Rosmarin und Ringelblume und wiederum dahinter Wermut oder Beifuß. Der schmackhafte Bärlauch oder die heilkräftige Brennnessel wachsen mit nährstoffreicher Erde problemlos auch auf schattigen Plätzen.

Rezepte für schmackhafte Salate, Suppen oder Pesto mit Wildkräutern sind in speziellen Büchern oder im Internet zu finden.

Quelle: BUND Ökotipp

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