Kochen

Selber Kochen macht Spaß und ist gesund. Doch gehen immerhin rund elf Prozent des Stromverbrauchs in deutschen Haushalten auf das Konto von Kochen, Braten und Backen. Der BUND gibt Tipps, wie man die Umwelt und den Geldbeutel beim Kochen schonen kann.

Beim Wasserkochen gilt: Immer nur so viel Wasser nutzen, wie auch tatsächlich benötigt wird. Je mehr Wasser aufgekocht werden muss, desto mehr Energie wird verbraucht. Hat man einen Elektroherd, sollte man besser einen Wasserkocher benutzen, der ist sparsamer. Auch die richtige Topfgröße ist entscheidend: Sehr viel Energie geht verloren, wenn die Herdplatte größer ist als der Topf. Verbeulte oder schiefe Topf- und Pfannenböden übertragen Hitze nur schlecht und sollten deshalb ersetzt werden. Beim Elektroherd kann die Herdplatte bereits Minuten früher abgestellt und so die Restwärme genutzt werden. Auch ist das Steak in der Pfanne angebraten umweltfreundlicher als der Braten in der Röhre. Denn ein Herd braucht nur rund ein Fünftel der Energie eines Backofens. Die Kochzeit von Reis, Bohnen und Getreide lässt sich durch Vorquellen verkürzen. Bei langen Garzeiten und größeren Mengen können gegenüber herkömmlichen Töpfen bis zu 60 Prozent Energie mit einem Schnellkochtopf eingespart werden. Am umweltfreundlichsten kocht man mit einem sogenannten Thermosgarer. Die Speisen werden auf dem Herd nur kurz erwärmt und anschließend samt Topf in einen isolierenden Außentopf gesetzt und garen so fertig. Eine stromsparende Alternative fürs Kochen auf dem Elektroherd sind zudem Schongarer, auch Slowcooker genannt, die ebenfalls fürs langsame Kochen von drei oder vier Stunden ausgelegt sind. Grundsätzlich ist es jedoch deutlich umweltfreundlicher, mit Gas zu kochen und zu backen als mit Strom. Im sommerlichen Garten können leckere Gerichte sogar allein durch Sonnenstrahlen gekocht werden: mithilfe eines Solarkochers.

Quelle: BUND Ökotipp

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