Glasrecycling: Gewusst wie

Durch Altglasrecycling werden wertvolle Rohstoffe wie Quarzsand, Soda und Kalk geschont und Deponieraum gespart. Gleichzeitig benötigt die Herstellung von Glas durch Recycling weniger Energie als die Neuproduktion, was den Ausstoß von Treibhausgasen verringert.

Glas kann, so der BUND, nahezu unendlich oft wieder verwendet werden. Dies geschieht unter anderem in Form von Glasbausteinen, als gläserne Dämmwolle zum Isolieren oder als Sand- und Kiesersatz im Straßenbau. Bei Gläsern oder Karaffen ist recyceltes Glas am grünen Farbstich zu erkennen.

Beim Entsorgen von Glas ist neben der Trennung nach Glasfarben auch die Unterscheidung der Glasqualität wichtig. Flachglas, Fensterglas oder Spiegel haben eine andere Zusammensetzung und damit einen höheren Schmelzpunkt als Flaschenglas. Deshalb darf dieses Glas nicht in die Sammelcontainer geworfen werden sondern muss auf dem kommunalen Werkstoffhof als Baumischabfall entsorgt werden.

Gleiches gilt für Keramik, Porzellan oder Bleikristall. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren enthalten giftige Schwermetalle und gehören damit auf den Sondermüll. Wegen ihres Metallgehalts sollten Glühbirnen und Spiegel im Hausmüll entsorgt werden.

Kein Problem sind die Kunststoff- oder Metallverschlüsse an Flaschen und Gläsern. Sie werden beim Recyclingprozess aussortiert. Weitere Informationen zur Glasentsorgung sind auf der Internetseite des Grünen Punktes unter gruener-punkt.de zu finden.

Nach Angaben des BUND lässt sich der Rohstoffverbrauch der Glasherstellung auch mindern, indem Marmelade oder Kompott selbst eingekocht oder Essig und Kräuteröle selbst abgefüllt werden. Das Jahr über lassen sich dafür geeignete Gläser sammeln und dann zur Bevorratung verwenden.

Quelle: BUND Ökotipp

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