Backen

Zimtsterne, Weihnachtsstollen, Festtagsbraten - zur Advents- und Weihnachtszeit wird der Backofen nicht kalt. Benötigt die Backröhre aber viel Energie, dann wird es nicht nur für die Köche, sondern auch für Klima und Umwelt teuer. Tipps zum energiebewussten Backen gibt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Weihnachten im Familien- und Freundeskreis kann nicht nur gesellig und gemütlich, sondern auch umweltbewusst sein. Denn je mehr leckeres Backgut den beheizten Ofen füllt, desto effektiver wird die Heizenergie ausgenutzt. Wie der Backraum gefüllt werden kann, hängt von den Heizmethoden des Ofens ab: Ober- und Unterhitze sind energetisch ungünstig, denn dann kann nur ein Rost oder ein Blech gefüllt werden. Heißluft-Backöfen mit Umluft-Funktion dagegen backen und braten auch auf zwei Ebenen. Verfügt der Heißluft-Ofen außerdem über einen Ventilator, dann wird die Luft gleichmäßig umgewälzt. Der Ofen backt dann Leckereien auf drei oder mehr Rosten.

Wer die Heißluft-Funktionen des Backofens nutzt, kann sich und der Umwelt auch das Vorheizen sparen. Einfache Backröhren mit Ober- und Unterhitze benötigen dies nur für den Braten oder für eiweißhaltige Speisen wie Biskuits oder Soufflés. Wenn die Back- oder Bratzeit länger als 40 Minuten dauert, spart das Ausnutzen der Nachwärme viel Energie: Der Ofen kann etwa zehn Minuten früher abgeschaltet werden. Am meisten Energie wird gespart, wenn die Ofentür geschlossen gehalten wird. Bei jedem Öffnen gehen bis zu 20 Prozent der Wärme verloren.

Auch bei der Neuanschaffung ist der Energieverbrauch ein wichtiges Thema. Effiziente Backöfen stellt die Internetseite von EcoTopTen vor.

Quelle: BUND Ökotipp

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