Abfall gehört nicht ins Abwasser

Wasser ist ein kostbares Gut. Es sollte sparsam verwendet und vor Verschmutzung geschützt werden. Giftmüll wie zum Beispiel Medikamente oder Farbreste gehören nicht in den Wasserkreislauf. Auch wer Küchenabfälle in Bad oder Küche wegspült riskiert, dass Abwasserleitungen verstopft werden und es zu Ablagerungen kommt, die das Rohrmaterial aggressiv angreifen. Durch undichte Stellen könnten wassergefährdende Stoffe dann auch direkt in unsere wichtigste Trinkwasserressource - das Grundwasser - gelangen.

Der BUND rät dazu, Problemabfälle sachgerecht zu entsorgen. Jede Art von Essensresten gehört auf den Komposthaufen oder in die Biotonne. Abgelaufene Medikamente können in Apotheken und Altöl an Tankstellen zurück geführt werden. Farb- und Lackreste sind Sondermüll und werden von Recyclinghöfen entgegen genommen.

Sind Rohrleitungen trotzdem einmal verstopft, sollten keine chemischen Abflussreiniger verwendet werden. Diese Mittel belasten ebenfalls unnötig die Gewässer. Der Griff zur Rohrzange und eine mechanische Reinigung verspricht mehr Erfolg und schont die Umwelt. Auch vorbeugend lassen sich grobe Schmutzstoffe von den Wasserrohren fernhalten, indem herausnehmbare, kleinmaschige Siebe in den Ausguss eingesetzt werden.

Quelle: BUND Ökotipp (2007)

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