Peak Oil

Der Begriff Peak Oil (engl. peak = Gipfel, Spitze und engl. oil = Öl) steht für den Zeitpunkt, an dem das Erdölfördermaximum erreicht ist, d.h. an dem die Ölförderung (einzelner Ölfelder oder auch global betrachtet) ihr Maximum erreicht hat. Es ist nicht identisch mit dem Ende der Ölreserven, sondern markiert den Zeitpunkt, an dem sich die Ölförderung nicht mehr steigern lässt. Der Förderhöhepunkt wirkt sich stark auf die Ölpreise aus, da das Wirtschaftswachstum in vielen Ländern und die derzeitige Lebens- und Wirtschaftsweisen der Industriegesellschaften eng in Verbindung mit einem hohen Erdölverbrauch steht. Um den globalen Peak zu berechnen gibt es verschiedene Methoden und zum Zeitpunkt des Peaks existieren verschiedene Annahmen, die zum Teil besagen, dass das Erdölfördermaximum (aber auch das Maximum der Förderung anderer fossiler Brennstoffe wie Erdgas und Kohle) bereits erreicht sei. Da aber neue Erdölreserven entdeckt werden und neue Methoden entwickelt werden, um auch an unzugängliche Quellen zu gelangen, stellt es sich als unmöglich dar, eine verlässliche Aussage über den Zeitpunkt von Peak Oil zu treffen. Die Erschließung unkonventioneller Lagerstätten mithilfe neuer Technologien, bspw. durch das Fracking, stößt jedoch häufig auf Kritik, insbesondere wegen der häufig damit verbundenen Umweltschäden, mangelnder Technikfolgenabschätzung, fehlender Zukunftsperspektive und der Beibehaltung wachstumsfixierter und nicht-nachhaltiger Lebensstile.

Informationen zum Thema zum Thema:

  • http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/peak_oil_das_erdoelfoerdermaximum_1130.htm

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