Ökonomie

Das Wort Ökonomie setzt sich zusammen aus dem griechischen „oikos“ (Haushalt, Haus) und „nomos“ (Gesetz) und bedeutet so viel wie „Haushaltsregel“ oder „Verwaltung des Hauses“. Haushalt ist dabei zu verallgemeinern und schließt Einzelpersonen, Unternehmen, Länder oder auch die ganze Welt ein. Häufig wird Ökonomie auch für die wissenschaftliche Disziplin Ökonomik, die sich diesen Fragen widmet, als Bezeichnung verwendet. Grundannahme der Ökonomik ist, dass Menschen das Bedürfnis nach Gütern und Dienstleistungen haben. Für die Bedürfnisbefriedigung des Menschen stehen allerdings nur begrenzte Ressourcen und Güter zur Verfügung. Die Ökonomik versteht sich daher als Wissenschaft von der Verwaltung knapper Güter. Wirtschaftliche Handlungen sind in diesem Sinne beispielsweise die Produktion, der Konsum und die Verteilung von Gütern und Dienstleistungen. Wirtschaftssysteme gibt es verschiedene, wobei insbesondere die Marktwirtschaft und die Planwirtschaft weltweit verbreitet sind. Die Wirtschaftswissenschaften werden unterteilt in die Volkswirtschaftslehre, welche sich mit der Gesamtheit der Wirtschaft aller Wirtschaftssubjekte und Einflüsse beschäftigt und die Betriebswirtschaftslehre, welche die einzelnen Vorgänge innerhalb eines Unternehmens betrachtet.

Weitere Informationen zum Thema:

  • Orrell, David/Van Loon, Borin: Ökonomie. Ein Sachcomic. TibiaPress Verlag, Überlingen 2011, S. 3

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