Do it Yourself (DIY)

Die Do it Yourself (DIY)-Bewegung versteht sich als Teil eines tiefgreifenden Transformationsprozesses, der die westliche Konsum- und Wohlstandsgesellschaft (und ferner auch den ungezügelten Kapitalismus) als Teil globaler Problemlagen wie Ressourcenknappheit, Umweltzerstörung, Klimawandel, aber auch Finanz- und Wirtschaftskrise oder Hunger und Armut anerkennt. Im Fokus der DIY-Bewegung stehen das Selbermachen und Reparieren, die Wiederaneignung handwerklicher Fähigkeiten, das Teilen und Tauschen sowie das Gärtnern. Das Schaffen von Gemeingütern und die gemeinsame, an gemeinsamen Anliegen orientierte Bewirtschaftung von Ressourcen und öffentlichen Flächen stehen ebenfalls im Interesse von DIY. Es geht um Zugang statt um Besitz. Wichtige Initiativen aus dem DIY-Bereich sind unter anderem Urban Gardening, Reparatur-Cafés, Upcycling oder Tauschringe. Ein Lebensstil im Sinne der DIY-Bewegung ist ökologisch sensibilisiert und partizipativ orientiert.


Weitere Informationen zum Thema:

  • http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2013/10/NL20_Gastbeitrag_Baier_Mueller_Werner.pdf [23.06.14]

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