Downshifting

„Weniger Arbeit für mehr Leben“. Dies ist der zentrale Grundsatz des „Downshiftings“, welches eine Antwort stressbedingte Krankheitsbilder geben möchte. Beim Downshifting handelt es sich um einen Ansatz, der in den 90er Jahren in den Vereinigten Staaten entstanden ist und in dessen Zentrum eine freiwillige Arbeitszeitverkürzung steht. Infrage gestellt werden sowohl die Konsumgesellschaft als auch die Vernachlässigung anderer Lebensbereiche für eine erfolgreiche Karriere oder ein hohes Gehalt. Infrage gestellt wird auch, ob es sinnvoll ist, Besitztümer anzuhäufen, die eigentlich nicht gebraucht werden. Downshifting soll zu mehr Lebenszufriedenheit und Gesundheit führen. Neben der Arbeitszeitverkürzung sind weitere Elemente des Downshiftings der Aufbau einer neuen, einfacheren und weniger stressigen und verantwortungsbelasteten Tätigkeit. Ein Ausstieg aus dem Berufsleben ist nicht zwingend, vielmehr geht es darum, die Lebens- und Arbeitsumstände zu verbessern und zu „entschleunigen“.
Zentrale Fragen des Downshifting-Ansatzes sind beispielsweise: Was tut mir gut? Worauf kann ich verzichten? Welchen Nutzen bringt mein Stress/mein Konsum/meine Karriere? Wonach strebe ich im Leben? Wofür brauche ich ein höheres Einkommen? Könnte es mir mit einem Jobwechsel besser gehen?
Durch eine veränderte Balance zwischen Arbeit und Freizeit soll den Menschen die Möglichkeit gegeben werden, sich auf die für sie wichtigen Dinge im Leben zu besinnen, beispielsweise Familie, Freunde und ein gesunder (oder auch naturverbundener) Lebensstil.


Weitere Informationen zum Thema:

  • http://www.arbeitsratgeber.com/downshifting/ [23.06.14]

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