Tobin-Steuer

Der Begriff Tobin-Steuer (auch Devisentransaktionssteuer) geht auf den US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler James Tobin (1918-2002) zurück, der 1997 die Einführung einer Sondersteuer auf spekulative internationale Devisentransaktionen forderte. Die Steuer sollte nach Tobin weltweit und einheitlich erhoben werden und verfolgt das Ziel, nach dem Zusammenbruch des Systems der festen Wechselkurse die Schwankungen an den Börsen zu regulieren, indem kurzfristige Spekulationen auf Devisenmärkten eingedämmt werden. Tobins Konzept hat insbesondere seit der Finanzmarktkrise seit 2007 wieder viel Aufmerksamkeit erfahren, nicht nur seitens globalisierungskritischer Initiativen wie Attac, sondern auch seitens der Politik.


Weitere Informationen zum Thema:

  • http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/569806/tobin-steuer-v3.html [17.03.14]

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