COP23 in Bonn 2017

Beatrice Garske schrieb am 20.11.17:

Vor drei Tagen hat die 23. Klimakonferenz der Vereinten Nationen ihren Abschluss gefunden.  Zwei Wochen lang – vom 6. bis 17. November - diskutierten rund 22.000 PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen, ExpertInnen, AktivistInnen und viele mehr auf der COP23 über Klimaschutz, Energiepolitik und Umweltbelange, insbesondere im Lichte des 2015 beschlossenen Paris-Abkommens, dessen ambitioniertes Klimaziel umgesetzt werden muss. Um die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, besser noch 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, bedarf es aber entsprechend ehrgeiziger Maßnahmen. So haben beispielsweise 20 Staaten den Ausstieg aus der Kohleverbrennung verkündet – leider sind es gerade die Länder, in denen Kohle nur einen kleinen Anteil am Energiemix ausmacht - Deutschland hingegen bleibt diesbezüglich hinter den Erwartungen zurück. Wie es weiter geht, wird wohl das derzeit von den Unterzeichnerstaaten der Klimarahmenkonvention vorbereitete Regelwerk zur Umsetzung des Paris-Abkommens ab dem Jahr 2020 konkretisieren, das auf dem nächsten Klimagipfel im Dezember 2018 in Katowice unter der Präsidentschaft Polens abgeschlossen werden soll. Es enthält Ausführungsbestimmungen für das Paris-Abkommen, etwa bezogen auf die Frage, wie die Staaten ihre Treibhausgasemissionen messen. Die Details könnt ihr hier nachlesen; eine Zusammenfassung der Konferenz aus Sicht des Bundesumweltministeriums findet ihr hier.

Schlagworte: EnergiewendeForschungNachhaltiges Wirtschaften

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