Neuigkeiten aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Postwachstum

von Felix Ekardt

Felix Ekardt schrieb am 05.09.17:

Nachhaltiger Konsum: "Politik oder Unternehmen oder Konsumenten" als irreführende Henne-Ei-Debatte

Diese Probleme - und warum Technik wichtig, aber keine alleinige Lösung ist und green growth voraussichtlich scheitern wird - werden betrachtet in meinem neuen ZEIT-Artikel: http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-07/nachhaltiger-konsum-technologie-emissionen-nutzen-klimawandel

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Felix Ekardt schrieb am 05.09.17:

Wir können uns ändern: Gesellschaftlicher Wandel jenseits von Kapitalismuskritik und Revolution

Bei Oekom ist „Wir können uns ändern. Gesellschaftlicher Wandel jenseits von Kapitalismuskritik und Revolution“ erschienen. Warum fallen uns Veränderungen so schwer? Warum gelingt die Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft nicht? Scheitern wir mit unseren Vorsätzen an unseren Genen? Oder ist der Kapitalismus an allem schuld? Ich versuche in meinem Ende März erschienenen Oekom-Taschenbuch eine kompakte und innovative Analyse zu liefern, die zugleich zeigt, wie wir Wandel tatsächlich herbeiführen können. Näher dazu hier: https://www.oekom.de/index.php?id=2250

Das Ganze baut auf Aspekte meiner Habilschrift "Theorie der Nachhaltigkeit" (3. Aufl. = 2. Aufl. der Neuausgabe 2016) auf, konkret auf die dortige verhaltenswissenschaftliche Theorie der Bedingungen einer Transformation zur Nachhaltigkeit: http://www.nomos-shop.de/Ekardt-Theorie-Nachhaltigkeit/productview.aspx?product=22703

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Felix Ekardt schrieb am 23.06.17:

Gesellschaftlicher Wandel jenseits von Kapitalismuskritik und Revolution

Mein neues Taschenbuch zu den Bedingungen individuellen und gesellschaftlichen Wandels - nicht allein auf Nachhaltigkeitsthemen bezogen - ist im Frühjahr bei Oekom erschienen. Wie weit hilft uns die Glücksforschung? Wie weit reicht die Kapitalismuskritik? Was treibt Menschen alltäglich an? Wie geht Wandel konkret? Um diese und ähnliche Fragen geht es. Im aktuellen SPIEGEL WISSEN zu Umweltfragen gibt es dazu ein vierseitiges Interview mit mir. Hier eine Buch-Kurzbeschreibung: https://www.oekom.de/index.php?id=2250

Schlagworte:Energiewende Landwirtschaft Forschung Nachhaltiges Wirtschaften Postwachstumsökonomie

Felix Ekardt schrieb am 04.02.16:

Kritik am Paris-Abkommen

Das Paris-Abkommen wird weltweit enthusiastisch begrüßt. Doch der allgemeine Jubel nach der COP 21 verdeckt: Paris hat weder anspruchsvolle Klimaziele noch vernünftige Finanzregelungen noch eine klare rechtliche Verbindlichkeit für den globalen Klimaschutz gebracht. Nötig sind jetzt u.a. Konzepte, wie die EU endlich ein wirklicher (!) Klimavorreiter werden könnte. Einen Überblick über die wesentlichen Kritikpunkte des Abkommens und mögliche Alternativen gibt es hier in der Legal Tribune Online.

 

Schlagworte:Umwelt- und Naturschutz Forschung

Felix Ekardt schrieb am 30.07.15:

Naomi Klein und Serge Latouche schaden der Nachhaltigkeit

Verbindet man Nachhaltigkeitsthemen wie den Klimawandel mit deftiger Kapitalismuskritik, gewinnt man Aufmerksamkeit. Das beste Beispiel ist aktuell Naomi Kleins neues Buch. Ich habe es in der ZEIT kritisch kommentiert: In der Sache ist es so leicht angreifbar, dass es dem Klimaschutz eher schadet. Und bei uns allen die Vorstellung weckt, allein die Konzerne und nicht auch wir seien das Problem. Andere öffentliche Poltergeister wie Serge Latouche mit seinem neuen Buch „Es reicht“ sind leider nicht viel besser. Er wirft Markt und Kapitalismus in einen Topf.

Schlagworte:Forschung Postwachstumsökonomie Nachhaltiges Wirtschaften Bildungsarbeit

Felix Ekardt schrieb am 16.04.15:

Taschenbuch

Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung sind Deutschland und Europa von ihren Klimazielen deutlich entfernt. Unbequeme Wahrheiten, wie die Notwendigkeit zur konsequenten Verteuerung der fossilen Brennstoffe, werden nicht diskutiert. Felix Ekardt setzt sich in seinem neuen Taschenbuch mit der Frage auseinander, wie Gesellschaften und der Einzelne sich verändern und so zu einer echten globalen Energiewende beitragen können, obwohl unsere alltäglichen Wünsche dem oft entgegenstehen. Er beschreibt, warum ein deutsches beziehungsweise europäisches Vorangehen (auch ökonomisch) sinnvoll sein könnte – und warum neue Lebensstile keine Einschränkung sind, sondern Freiheit und soziale Gerechtigkeit erst ermöglichen. Weitere Informationen zum Buch sind hier zu finden.

Schlagworte:Postwachstumsökonomie Nachhaltiges Wirtschaften Umwelt- und Naturschutz

Felix Ekardt schrieb am 16.04.15:

Kohleausstieg: Strategien, Europarecht, Verfassungsrecht

Die Kohlenutzung ist für das Klima ein Problem. Sie ist auch wirtschaftlich irrational, wenn man alle Folgekosten bedenkt, etwa in puncto Klima, Grundwasser und Natur. Auch für die Sicherheit der Versorgung wird sie relativ bald entbehrlich sein. Denn mehr Effizienz, Speicher, Leitungen und ein besseres Management gleichen die Schwankungen bei Sonnen- und Windstrom aus. Ein Artikel zeigt aus aktuellem Anlass, auf welchen Wegen auch europa- und verfassungsrechtliche Fragen eines Kohleausstiegs erfolgreich umschifft werden könnten - und dass ein deutscher Kohleausstieg trotz des Emissionshandels sinnvoll bleibt: hier.